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Aktuelles

Gibt es den Schwedenvirus haben wir uns vor dem Schwedenurlaub gefragt.

Ja!!! Wir sind infiziert. Es war soooo schön und wir müssen unbedingt wieder hin.

Natur pur.Sauberes Wasser, überall Bademöglichkeiten, sehr nette Schweden, sehr sauberes Schweden, Ruhe, einfach ein Traum.

Die Möglichkeit einfach mitten in der Natur einen Platz zum Schlafen, Feuer machen und einfach nur sein zu finden.

Denn das ist in Schweden erlaubt!

 

4400 Kilometer wurden es am Ende der 3 Wochen Ferien.In Trelleborg angekommen, erstmal Richtung Löneberga, Vimmerby, Büllerbü und Katthult. Dann Richtung Dalarna, quer durch viel, viel, viel Wald zum Fulufjället-Natinalpark mit Schwedens höchstem Wasserfall, kurz durch Norwegen, wieder zurück nach Schweden an die Ostsee, dann kurz über Stockholm an die Nordsee und schließlich über Dänemark wieder nachhause.Aber erst nachdem wir in Dänemark unsere Freunde besucht haben.

Viel gesehen haben wir. Schönes und Schreckliches erlebt. Und jede Menge Wasser, von unten und von oben.

UND !!! ganz wichtig :) Natürlich haben wir Elche gesehen.

Homepage online

Es wird ein Weilchen dauern,bis wir hier alle unsere Reisen,Tourenvorschläge,Ideen,

Übernachtungsmöglichkeiten und vieles mehr

zusammengetragen haben.Ich werde mich aber

bemühen am Ball zu bleiben.Für  Anregungen

oder Fragen ,könnt Ihr  gerne auch das Gästebuch

benutzen.


Tauschbörse für Bücher, DVDs, Musik, Spiele u.v.m.
 

Tipps zum Radwandern mit Kindern


Es gibt natürlich viele verschiedene Möglichkeiten, den Kindern das Radwandern total zu vermiesen.Aber die möchte ich hier nicht aufzählen.

Mit Kindern ist das Radwandern, wie auch das Wandern, halt ein bisschen anders zu gestalten, damit dann alle ihren Spaß haben.Wir haben die Erfahrung gemacht, dass, wenn die Kleinen erst einmal Gefallen daran gefunden haben, auch die für sie unschönen Momente besser meistern können.Wobei da natürlich auch das Alter der Kinder eine Rolle spielt.




Schon bei der Planung der Tour berücksichtigen wir die Möglichkeiten des selbstfahrenden Kindes.Wie alt, wie kräftig, wie ausdauernd.Eher weniger Steigungen mit viel Interessantem zwischendurch.Gut sind immer Touren am Wasser entlang.Meine Tochter bevorzugt dabei die Meeresrouten.So sind die Pausen selbstgestaltend.Badehose und ab ins Wasser.Nach so einer Abkühlung lässt es sich einfach besser weiterradeln.Die Pausenplätze suchen wir eigentlich fast immer aus Kinderaugen aus.Wasser, Sand, Natur, wenig Verkehr, ein schöner Spielplatz, Tiere, Klettermöglichkeiten, viel Platz zum ungestörten Toben.Wir machen nicht so viele Pausen, aber die dann lang (ca.1-1,5 Std.).Bei der Tagesradtour mit schönem ausgiebigem Picknick, wo es dann nach dem eigentlichen Essen auch etwas zum Naschen gibt.Danach können wir dann meist ohne Genörgel ein gutes Stück weiterfahren.
Bei den Mehrtagestouren essen wir meistens nur eine Kleinigkeit, weil wir dann ja abends etwas Leckeres kochen.Aber ein Eis am Tag (auch bei einer Winterradtour) ist Pflicht bei uns.Das wissen die Kinder und darauf freuen sie sich dann.
Für die Fahrt im Anhänger haben wir immer einen kleinen Kinderrucksack voll Spielzeug und Bilderbücher.Das oder die Kuscheltiere dürfen natürlich auch nicht fehlen.Dann gibt es noch das Lammfell, die Kuscheldecke und ein Schmusekissen.Das mag manchem jetzt viel erscheinen.Ist es vielleicht auch, aber ich schleppe lieber ein bisschen mehr Gewicht und die Kinder haben es so gemütlicher und quengeln ergo weniger.



Gestartet wird erst nach einem ausgiebigen Frühstück, damit man genug Brennstoff für unterwegs hat.Trinkflasche und Apfelstücke, kommen in Greifnähe.Für den Notfall, z.B. wenn man weiß, wir wollen jetzt noch 1 Stunde durchziehen, aber das Kind fängt an zu nörgeln, habe ich in meiner Lenkertasche, kleine Traubenzucker oder einen Müsliriegel.Das ist aber nur für den absoluten Notfall.So kann man das letzt Stück bis zum Campingplatz noch mal ruhig hinter sich bringen.Meistens jedenfalls, immer klappt das natürlich auch nicht.Dann entweder abbrechen und kurze Pause, was bei aufziehendem Gewitter auch nicht so prickelnd ist.In so einem Fall, Augen zu (äh, nee lieber doch auflassen), und durch.Das sollten Ausnahmen bleiben, die sich aber manchmal nicht vermeiden lassen.Es sei denn, man fährt gar nicht erst los.

Wir haben keine festen Plan oder unbedingtes Ziel für den Tag.Kein Kilometerfressen.Wir gucken, wo wir eventuell als Nächstes übernachten wollen, aber halten uns nicht strikt daran.Wir lassen uns treiben und gucken, was so passiert.Wenn es irgendwo besonders schön ist, bleiben wir halt.So bestimmen die Kinder immer ein klein bisschen mit.Es ist schon vorgekommen, dass wir 3 Campingplätze hintereinander wieder verlassen haben, weil es uns nicht zusagte.

Oder wir sind schon nach einer Tagesetappe von 13 Kilometern auf dem nächsten Platz geblieben sind und dann gleich für 3 Tage, weil es so schön war.

Man sollte so fahren, dass der Schwächste das Tempo angibt.Das geht nicht immer, manchmal muss man auch mal antreiben, aber auch das sollte eine Ausnahme sein, um den Kindern nicht den Spaß zu verderben.Wenn die Kinder größer sind, wird es eher andersherum sein.Dann sind die Zugesel des meisten Gepäcks (in diesem Fall sind das Dietmar und ich), die Langsameren und werden von den Kindern angetrieben.Wenn wir dann aber den Vorschlag machen, sie könnten ja mal einen Hänger schleppen, können sie ihr Tempo wieder drosseln.Aber normalerweise ist es dann so, dass sie immer ein Stück vorfahren und auf uns warten, wenn sie nicht mehr wissen, wo es langgeht.

Und dann kommt wahrscheinlich die Pubertät und die Kinder wollen nicht mehr mit.Erst fand ich das traurig und es war ein komisches Gefühl nicht mehr komplett unterwegs zu sein. Aber es hat auch echte Vorteile.

Weniger Geschwisterstreit und weniger Gemaule. Ich musste mich erst daran gewöhnen, aber inzwischen genieße ich auch die Touren mit weniger Kindern.Und Die Großen genießen dann die Tage ohne nervigen Eltern und kleineren Geschwistern.